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Vielfältige Chancen des Meterings nutzen

| Energie

Die EAM setzt bei der Zählerfernauslesung auf neue zukunftsorientierte Lösung von KISTERS.

Aachen, 03. Januar 2019. Die Zählerfernauslesung (ZFA) von Strom, Gas, Wasser und Wärme steht vor einem Umbruch. Mit der steigenden Verbreitung intelligenter Messsysteme (iMSys) ist die Implementierung eines hochautomatisierten Prozesses der Datenerfassung, -auswertung und -bereitstellung bis hin zum Angebot von Mehrwertinformationen für den Endkunden gefragt. Um den Herausforderungen zu begegnen und die vielfältigen Chancen des Meterings nutzen zu können, setzt der hessische Energieversorger EAM auf eine Lösung von KISTERS. Ausschlaggebend dafür war unter anderen die Erfüllung der SaaS-Anforderungen (Software as a Service) des EAM-Tochterunternehmens EnergieNetz Mitte. Mit dieser Entscheidung in Richtung Zukunft konnte die EAM gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Weil das Unternehmen bereits für Meter Data Management, Energiedatenmanagement, Bilanzierung und Prognose erfolgreich KISTERS-Lösungen einsetzt, profitiert es nun von der Reduzierung der Schnittstellen, da die ZFA in die bestehende Metering-Lösung von KISTERS integriert ist. Daraus resultieren reibungslose, schnelle Prozessabläufe. „Zugleich haben wir damit die Anzahl unserer Dienstleister gesenkt und können so das prozessuale Risiko besser steuern und einschränken. Außerdem sind wir dabei, gemeinsam mit unserem Partner KISTERS neue Geschäftsmodelle im Rahmen unserer IT-Strategie zu entwickeln und die Betriebskosten zu senken“, erläutert Sven Nuhn, Leiter Netzvertrieb bei der EnergieNetz Mitte. „Es ist uns gelungen, die Migration für die ZFA von rund 8000 Zählern innerhalb weniger Monate zu realisieren. Das war notwendig, da die EAM die Nutzung der alten Infrastruktur bereits gekündigt hatte“, ergänzt Hans-Joachim Lueg, Key Account Manager bei KISTERS.

Mit der mandantenfähigen Cloud-Lösung, die Smart Meter-Daten und RLM-Zählerdaten gemeinsam verarbeitet, ist die EAM gut für die künftigen Aufgaben als Messstellenbetreiber (MSB) gerüstet. Auch, falls die Anzahl der auszulesenden Zähler zukünftig variiert, denn die Lösung ist schnell skalierbar. Die Metering-Komplettlösung enthält Komponenten für die ZFA, das Meter Data Management sowie die Steuerung und die Automatisierung der Datenflüsse über sichere Kanäle. Der GSM-Modempool verteilt sich auf zwei Standorte, so dass der Datenabruf gesichert ist, auch falls eine Mobilfunkzelle ausfallen sollte.

Software as a Service aus zertifiziertem Data Center in Aachen

Um der EAM größtmögliche Flexibilität und Skalierbarkeit bezüglich der IT-Strategie zu ermöglichen, bietet KISTERS seine Lösung als Software as a Service an. Die Cloud-Lösung ist eine preiswerte, schnelle und flexible Alternative zum Lizenzkauf. Dabei betreibt der Anbieter von Systemlösungen für die Energiebranche die Software sicher im zertifizierten eigenen Data Center in Aachen. Dort kümmern sich IT-Spezialisten rund um die Uhr um die Soft- und Hardware und spielen neueste Updates ein, so dass die Services, besonders im Hinblick auf Datensicherheit und -schutz, stets auf dem aktuellen Stand sind.

Technische Herausforderungen bei Ablösung des Altsystems gelöst

Besondere anspruchsvoll bei der erfolgreichen Bewältigung des Projekts erwiesen sich die Übernahme der Stammdaten und Prozesse aus dem Altsystem sowie die Umstellung von analoger auf CSD-Kommunikation (Circuit Switched Data) aufgrund der Abkündigung der analogen Anschlüsse. Zudem mussten die KISTERS-Entwickler neue Treiber installieren, so dass die EAM die vor der Umstellung genutzten Fehlerregister weiterhin auswerten kann. „Dieses Feature steht jetzt auch allen anderen Kunden zur Verfügung“, freut sich Hans-Joachim Lueg.

Foto EAM
Freuen sich über die gelungene IT-Migration für die ZFA von rund 8000 Zählern innerhalb weniger Monate: v.l. Hans-Joachim Lueg (KISTERS AG), Thomas Beaupain, Sven Nuhn (beide ENM). (Quelle: KISTERS)
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